20:30 Niederlage beim FHC - 60 Minuten in denen gar nichts lief

Der HC Leipzig musste sich im heutigen Bundesligaspiel beim Frankfurter HC überraschend deutlich mit 20:30 (11:15) geschlagen geben. Die Madsen-Sieben kam dabei zu keiner Zeit richtig in die Partie und leistete sich vor allem im Angriff viel zu viele Fehler. So blieben allein 12 klarste Torchancen ungenutzt, zudem war man auch in der Defensive nicht präsent genug. „Wir haben heute wirklich alles probiert, aber es gibt einfach Tage an denen gar nichts läuft. Und wenn dazu wie heute geschehen noch eine schlechte Chancenverwertung kommt, dann geht diese Niederlage leider auch in dieser Höhe in Ordnung.“ so HCL-Coach Stefan Madsen nach dem Spiel.

 

Schlechte Angriffsleistung: HC Leipzig verliert gegen FHC Frankfurt/Oder

Die Handballerinnen des HC Leipzig scheinen in einer Formkrise zu stecken. Die Mannschaft von Trainer Stefan Madsen verlor bereits das dritte Bundesliga-Spiel in Folge. Gegen den FHC Frankfurt/Oder kassierte der mehrfache deutsche Meister eine deutliche 20:30 (11:15)-Pleite. „Es gibt Tage, da geht einfach gar nichts. Heute war so einer“, sagt HCL-Manager Kay-Sven Hähner. „Aber ich bin lange genug im Geschäft dabei, um zu wissen: Nach jedem Tal kommt wieder ein Hoch.“

 

Schwachpunkt der Leipzigerinnen war wie bereits in den vorangegangenen Spielen ihre Angriffsleistung. Zu viele klare Chancen ließ der mehrfache deutsche Meister ungenutzt. Allein Mette Ommundsen, die „normalerweise die Zuverlässigkeit in Person ist“, wie Hähner sagt, vergab sieben Torchancen. Doch der Manager nimmt die Rechtsaußenspielerin in Schutz: „Mette sollte eigentlich nur aushelfen. Sie ist nicht gebaut, um hier sechs Spiele durchzuspielen. Das rächt sich natürlich.“ Auf Grund der anhaltenden Personalprobleme hatte die Norwegerin im Laufe der Saison ihr Comeback gegeben.

 

 

Gegen den FHC blieb sie wie die gesamte Mannschaft hinter ihren Möglichkeiten. „Wir sind mit viel Willen hergekommen. Aber dann haben wir vielleicht in manchen Situationen übersteuert“, erklärt der Manager den Ausfall. Denn lediglich bis 12. Minute (4:4) gelang es dem HCL die Partie offen zu gestalten. Dann brach Leipzig ein. Die Mannschaft von Trainer Stefan Madsen agierte gegen eine aggressiv-offensiv deckende FHC-Abwehr ohne Ideen. Der Gegner nutzte die Schwächephase, zog so auf 10:5 (20.) davon. Dass Leipzig den FHC bereits in dieser Saison dominiert hat, hat der Viertplatzierte bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Zuletzt im DHB-Achtelfinale, wo der HCL Frankfurt mit zehn Toren Unterschied aus dem Rennen geworfen hat.

 

Obwohl sich Leipzig zwischenzeitlich auf 12:15 (32.) zurückkämpfte, verpassten die Messestädterinnen das Spiel zu drehen. Vielmehr leisteten sie sich erneut technische Fehler und ließen wiederum klare Chancen ungenutzt. Dagegen traf Frankfurt sechs Tore in Folge (21:12/41.) und lag uneinholbar in Führung.

 

Quelle: www.lvz-online.de

 

 

 

 

Frankfurter HC

30

HC Leipzig

20

   
Datum: 18.02.2012  16.00 Uhr
Spielstätte: "Brandenburg-Halle" Frankfurt/Oder

Zuschauer:

990
Zeitstrafen: FHC: 4x2 Min. HCL: 4x2 Min.
Siebenmeter: FHC: 5/4 HCL: 4/2
Schiedsrichter: Mahlich / Harms
Multimedia:

Der Liveticker des Spiels

Die Bilder des Spiels

   
Kader Frankfurter HC
Kader HC Leipzig
12 Melanie Herrmann 12 Katja Schülke
16 Nele Kurzke 25 Julia Plöger
4 Annika Nega 2 Rannveig Haugen
6 Franziska Mietzner 8/2 7 Natalie Augsburg
8 Susann Schneider 8 Anne Müller 1
9 Janine Wegner 13 Luisa Schulze 4
11 Mandy Hering 6/2 14 Karolina Kudlacz 1
13 Kira Eickhoff 3 15 Ania Rösler 3
14 Friederike Gubernatis 7 18 Saskia Lang 3
15 Anja Scheidemann 19 Anne Hubinger 2
17 Jessy Kramer 4 21 Alexandra Mazzucco
20 Christine Beier 2 23 Marlene Windisch
  77 Mette Ommundsen 6/2
Trainer: Dietmar Schmidt
Trainer: Stefan Madsen
 

 

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