DHB-Pokal: HCL dominiert Spiel und wirft den FHC mit 36:21 raus

Der HC Leipzig kann nach einem verdienten 36:21 (17:12) Erfolg gegen den Frankfurter HC den Einzug in die nächste Runde des DHB-Pokals feiern. Die Madsen-Sieben dominierte dabei, angetrieben von einer überragenden Katja Schülke im Tor, ab der ersten Minute konsequent das Spielgeschehen und konnte sich nach einer Fünf-Tore Halbzeitführung in Abschnitt Zwei gar noch deutlich steigern. Mette Ommundsen war dabei mit 8 Toren erfolgreichste HCL-Schützin. "Unsere Leistung heute war bereits ganz nah dran an dem, was ich mir für unser Spiel vorstelle. Wir haben heute auf allen Positionen überzeugt und unsere Angriffe sehr gut ausgespielt. Das gibt uns das nötige Selbstvertrauen für Skopje." meint HCL-Coach Madsen.

 

 

HC Leipzig zieht gegen Frankfurt/Oder souverän ins Pokal-Viertelfinale ein - Visser verletzt sich

Die Handballerinnen des HC Leipzig waren nach einer zuletzt blamablen Vorstellung in der Bundesliga auf Wiedergutmachung aus. Das Unterfangen ist ihnen geglückt. Der mehrfache deutsche Meister besiegte am Mittwochabend im DHB-Pokal-Achtelfinale Ligakonkurrent FHC Frankfurt/Oder vor 1784 Zuschauern deutlich mit (17:12). „Nach der Niederlage gegen Bad Wildungen haben wir natürlich intern auf den Tisch gehauen. Denn die Leistung entspricht nicht dem, was wir wollen“, sagte Katja Schülke. „Ich denke, wir haben heute eine ganz andere Mannschaft gesehen. Wir waren wesentlich präsenter. Besonders in der Abwehr. Und wir haben weniger Fehler gemacht.“

 

 

Dass die Leipziger unbedingt eine Trotzreaktion zeigen wollten, bewiesen sie bereits in der Anfangsphase. Die Mannschaft von Trainer Stefan Madsen agierte konzentriert und besonders in der zuletzt kritisierten Deckung mit der nötigen Aggressivität. Dadurch kam der HCL immer wieder zu Ballgewinnen. Bis zur fünften Minute hatten sich die Messestädterinnen so auf 4:0 abgesetzt. Gäste-Trainer Dietmar Schmidt reagierte, nahm die Auszeit – mit Erfolg. Die Frankfurterinnen kämpften sich bis zur elften Minute auf 4:5 heran. Doch der HCL ließ sich nicht beirren. Mit schönen Spielzügen und einem couragierten Auftreten zogen die Gastgeberinnen wieder auf 12:9 davon. Vor allem die Chancenauswertung stimmte beim mehrfachen deutschen Meister.

 

„Leipzig hat heute genau das gemacht, was wir uns vorgenommen haben: Sie haben uns aus einer kompakten Defensive heraus überlaufen“, erklärte Schmidt. „Ich weiß nicht, was mit meiner Mannschaft los war. Ich kann es mir nicht erklären. Wir werden uns morgen erst einmal zusammensetzen müssen.“ Den Tempohandball setzten die Leipzigerinnen auch nach der Auszeit fort. Ein starker Rückhalt war besonders in dieser Phase Katja Schülke. Die Nationaltorhüterin entschärfte gleich mehrere Bälle, so dass der HCL bis zur 35. Minute auf 21:14 davonzog. Auch die Nasenverletzung von Maura Visser (37. Minute) nach einem Ellenbogencheck brachte den HCL nicht von seiner Linie ab. Vielmehr baute die Mannschaft den Vorsprung sukzessive aus. „Wir wussten, wir müssen einen Stein aus dem Weg räumen. Das war heute Frankfurt. Ich hoffe, die Mannschaft lernt nun, die nötige Konstanz zu finden, um dann bis Mai Topleistungen abzurufen“, sagte Schülke.

 

Quelle: www.lvz-online.de

 

 

 

HC Leipzig

36

Frankfurter HC

21

   
Datum: 01.02.2012  19.30 Uhr
Spielstätte: ARENA Leipzig

Zuschauer:

1.784
Zeitstrafen: HCL: 3x2 Min. FHC: 2x2 Min.
Siebenmeter: HCL: 2/2 FHC: 5/3
Schiedsrichter: Baumgart / Wild
Multimedia:

Der Liveticker des Spiels

Die Bilder des Spiels

Das Programmheft des Spiels

   
Kader HC Leipzig Kader Frankfurter HC
12 Katja Schülke 12 Melanie Herrman
25 Julia Plöger 26 Mandy Burrekers
2 Rannveig Haugen 1 4 Annika Nega
3 Maura Visser 2/2 6 Franziska Mietzner 10/3
7 Natalie Augsburg 5 8 Susann Schneider 1
8 Anne Müller 4 9 Janine Wegner 1
13 Luisa Schulze 4 11 Mandy Hering 1
14 Karolina Kudlacz 2 13 Kira Eickhoff
15 Ania Rösler 3 14 Friederike Gubernatis 1
18 Saskia Lang 5 15 Anja Scheidemann 1
19 Anne Hubinger 2 17 Jessy Kramer 4
21 Alexandra Mazzucco 20 Christine Beier 2
23 Marlene Windisch 21 Jennifer Rode
77 Mette Ommundsen 8  
Trainer: Stefan Madsen Trainer: Dietmar Schmidt
 

 

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