Mit dem Heimspiel gegen Tabellen-Schlusslicht TSV Burgdorf startet das HCL-Juniorteam am 14. Januar als Tabellen- Neunter in die Drittliga-Rückrunde. Trainerin Marion Mendel zieht ein positives Zwischenfazit der Saison und blickt auch der Rückrunde optimistisch entgegen.
Wie fällt Ihr Hinrunden- Fazit aus?
Dr. Marion Mendel: „Wir sind auf jedem Fall im Plan. Unser oberstes Ziel, die Spielerinnen schrittweise weiterzuentwickeln, haben wir bestätigt. Das zeigen die vielen Nominierungen für die unterschiedlichen Nationalteams. Auch unser zweites Saisonziel, den Klassenerhalt, haben wir mit 12:14 Punkten voll im Blick. Aktuell sehe ich die Mädels auf einem guten Weg.“
Acht der zwölf Punkte holte Ihr Team zu Hause. Auswärts dagegen gab's nur wenig zu holen. Wo liegen die Gründe?
„Uns fehlt die Konstanz. Wir spielen zu Hause gegen die Top- Teams teilweise richtig tollen Handball und tun uns nur eine Woche später auswärts gegen schwächere Teams schwer und verlieren. Das ist oft auch eine Frage der Konzentration. Wir dürfen aber auch nicht vergessen, dass wir mit einem Durchschnittsalter von etwa 17 Jahren das mit Abstand jüngste Team der Liga stellen. Da sind Leistungsschwankungen ganz normal. Daran müssen wir in der Rückrunde weiter arbeiten.“
Zum Abschluss der Hinrunde gab es drei Niederlagen in Folge. Kam die Weihnachtspause genau zum richtigen Zeitpunkt?
„Auf jeden Fall! Die große Belastung hat sich gerade in den letzten Hinrundenspielen deutlich bemerkbar gemacht. Außerdem prasselte zum Jahresende auch in der Schule viel auf die Mädels ein. Dazu kamen für einige Spielerinnen auch noch die Lehrgänge mit den Nationalteams. Irgendwann waren die Akkus ziemlich leer. Die Spielerinnen haben förmlich nach Erholung gelechzt.“
Welche Prioritäten setzen Sie bei der Vorbereitung auf die Rückrunde?
„Wir wollen natürlich vor allem die konditionellen Grundlagen für eine schwere Rückrunde legen. Der Höhepunkt der Vorbereitung wird unser traditionelles Skilager in Oberwiesenthal gemeinsam mit unserem Sponsor Sachsenobst vom 6. bis 10. Januar sein. Dabei werden wir keinen Handball mitnehmen, sondern vor allem am Teambuilding und der Konditionierung arbeiten, ohne dass der Spaß zu kurz kommt.“