Die Handballerinnen des HC Leipzig haben nach Punkten mit Spitzenreiter Thüringer HC gleichgezogen: Am Mittwoch gewann das Team von Trainer Stefan Madsen gegen den VfL Oldenburg mit 28:25. Bis zum Erfolg hatten die Leipzigerinnen, bei denen Ania Rösler wegen Rückenproblemen ausfiel, jedoch ein hartes Stück Arbeit zu verrichten.
Das Duell Zweiter gegen Vierter war eine höchst spannende Angelegenheit. Vor gut 2.000 Zuschauern forderten die Niedersachsen dem HCL alles ab und führten zwischenzeitlich mit 3:2 (7.) und 5:4 (14.). Vor allem die offensive 5:1-Deckung der Oldenburgerinnen bereitete den HCL-Frauen einige Probleme. Doch sie stellten sich besser ein und gingen beim 7:5 in der 18. Minute erstmals mit zwei Toren in Front. Angeführt durch Maura Visser und Karolina Kudlacz zog Leipzig schließlich auf 15:11 (28.) davon. Oldenburg verkürzte aber noch mit zwei Toren, sodass der HCL "nur" eine 15:13-Führung in die Pause mitnahm.
Auch nach dem Wechsel ließ sich der VfL Oldenburg nicht abschütteln. Aus dem Feld heraus ließen die Leipzigerinnen zu viele Möglichkeiten liegen. Die Gäste blieben auf Tuchfühlung und konnten in der 58. Minute auf 25:26 verkürzen. Eine kritische Phase für das Madsen-Team. Kurz danach schaffte Saskia Lang mit ihrem Treffer zum 27:25 dann doch die Vorentscheidung und der HCL ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Beste Werferinnen auf Seiten der Leipzigerinnen waren Maura Visser sowie Mette Ommundsen mit jeweils sechs Treffern. Das erste Statement von Coach Madsen nach dem Spiel: "Ich bin mit dem Spielverlauf sowie dem Ergebnis sehr zufrieden. Alle haben vollen Einsatz und Kampf gezeigt und da gilt es nun, im Training weiter anzuknüpfen, denn das können wir noch besser machen."